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Halte an deiner Verheißung an deiner Vision fest.
Vorwort: Dieses Buch soll ein Glaubensstärkendes Buch sein für alle die es lesen. Dieses Buch beschreibt mein Leben und das Leben meiner Familie. Ich bin von einer Gangsterbraut bis heute zu einer Predigerfrau gekommen weil ich an meiner Verheißung ( Vision ) festgehalten habe. In Römer 4 Vers 20 + 21 steht: Ich Zweifel nicht an der Verheißung Gottes durch Ungaube, sondern ich wurde Stark durch den Glauben, in dem ich Gott die Ehre gebe und ich bin völlig überzeugt, dass Gott das, was er Verheißen hat auch tut. Dieses Buch soll deinen Glauben stärken. Überlege wie du deinen Mann, deine Tochter sehen möchtest und lass dir dann eine Vision von Jesus geben. Es ist egal ob dein Mann ein Trinker oder Schläger ist oder deine Tochter eine Hure. Sie deine Tochter nicht als Hure sondern als Heilige und halte an deiner Verheißung fest. Ich habe meinen Mann nie als Gangster gesehen sondern als einen großen Evangelisten der viele Menschen zu Jesus bringt. Ich habe an dieser Verheißung festgehalten und Jesus hat sie erfüllt. Jesus alleine gehört alle Ehre. Jesus erhört gebet und Jesus ist Sieger. Halte an deiner Verheißung ( Vision ) fest und Jesus wird deine Gebete beantworten.Mein Mann wurde 1951 als drittes von sechs Kindern geboren. Er ist dann in einer asozialen Siedlung groß geworden wo ein sehr raues Klima herrschte. Schlägereien waren da an der Tagesordnung. Er hat das gleich von klein auf gelernt. Sein Vater war ein Alkoholiker. Mein Mann ist also so mit vielen Problemen und Schwierigkeiten aufgewachsen. 1959 wurde ich als erstes von zwei Kindern geboren. Von diesem Zeitpunkt an hatte Jesus mit uns beiden etwas Großes vor. Trotzdem wir uns noch nicht kannten und wir ca. 333 Km von einander entfernt waren, begann Jesus uns zu führen. Zu diesem Zeitpunkt wo ich geboren wurde also 1959 war mein Mann gerade auf dem Weg zur Schule. Auf dem Weg dorthin setzte er sich auf einen kleinen Berg und dachte über seine Sorgen und Probleme nach. Er fragte sich dann, Gott wenn es dich gibt wo bist du dann. Er sah zum Himmel und Gott zeigte ihm eine Vision. Er sah ein ganz helles Gesicht im Himmel in den Wolken ( Jesus ). Da wusste er dass es eine Macht gibt. Er hatte sein Leben Jesus gegeben und Jesus hatte einen Ruf in sein Leben gegeben. Es ist so dass sobald Jesus einen Ruf gibt fängt der Teufel an um sich zu schlagen. Er setzt diesen Menschen der einen Ruf von Jesus hat auf die Mitte der Zielscheibe. Das war auch so bei meinem Mann, von diesem Zeitpunkt an fing der Teufel an im Leben meines Mannes um sich zu schlagen. Mein Mann war 12 Jahre da starb sein Vater. Er ist durch Alkohol gestorben. Das war ein sehr schwerer Schlag für meinen Mann denn er hatte ein sehr gutes Verhältnis zu seinem Vater. Dann Heirateten seine Mutter seinen früheren Onkel den er überhaupt nicht mochte. Da kamen die nächsten Probleme auf ihn zu. Mit 15 Jahre hatte mein Mann einen schweren Autounfall. Er lief vor ein Auto. Beide Beine gebrochen neun Monate Krankenhausaufendhalt mit sehr vielen Schmerzen. Nach diesen neun Monaten musste er ganz neu wieder laufen lernen. In der ganzen Zeit vom Tode seines Vaters und die ganze Zeit im Krankenhaus hat er sich für sehr viele Dämonen geöffnet. Depression, Frustration und vieles mehr. Als mein Mann dann wieder laufen konnte fing es erst richtig an. Schlägereien, er war Bandenboss, Einbrüche, Betrug, fahren ohne Führerschein u.s.w. Er war genau 11 ½ Jahre auf Tramp und davon 5 ½ Jahre im Gefängnis. Ich bin wie gesagt 1959 geboren. Da meine Mutter mich nicht haben wollte bin ich als Gutbehütetes Mädchen bei meinen Großeltern groß geworden. Ich bin von klein auf Christlich erzogen worden und ich wusste das ich ca. 300 Km entfernt eine Uroma habe die für mich betet. Ich wusste damals noch nicht was Gebet bewirkt. Aber wenn ich heute mein Leben sehe bin ich Jesus sehr dankbar dass ich die ganzen Jahre eine betende Uroma hatte. Da ich ständig mit in die Gemeinde musste. Und sich der ganze Glauben sich nur auf ein muss bezog, wollte ich mit 10 Jahren nichts mehr vom Glauben und von Jesus wissen. Meine Schulfreundinnen fingen zu derzeit ganz extrem mit Hurerei an. Die haben ihre Freunde gewechselt wie ihre Unterwäsche. Jeden Tag eine neue Beziehung im Bett. Ich kann wirklich sagen das Jesus und die Gebete meiner Uroma mich von dieser Hurerei ferngehalten haben. Die Gebete haben das bewirkt dass Jesus mich diesbezüglich vor vieles bewahrt hat. Ich hatte damals die Devise. Für eine Nacht bin ich mir zu schade dafür gebe ich meinen Körper nicht hin. Zu diesem Zeitpunkt fing ich an mir Gedanken über meinen Traummann zu machen. Ich habe auf einen Zettel geschrieben wie mein Traummann aussehen sollte. Mein Wunsch und mein Traum Hat sich erfüllt. Zum gleichen Zeitpunkt also 1969 war mein Mann im Gefängnis und träumte von einem jungen Mädchen mit braunen Augen und langes schwarzes Haar. Das war seine Traumfrau. Nach der er sich jetzt auf die suche machte. Zu diese Zeitpunkt als mein Mann diesen Traum hatte sah ich ganz anders aus. Denn ich hatte 1969 ganz kurze Haare. Erst 1974 als wir uns kennen lernten sah ich so aus wie mich mein Mann im Traum gesehen hat. Ganz langes schwarzes Haar. 1974 hatte ich mit Jesus immer noch nicht viel im Sinn. Nach wie vor musste ich Sonntag für Sonntag mit in die Gemeinde. Und in der Woche manchmal noch mal. Dann lud mich meine Freundin ins Jesus Center ein. Das Jesus Center hatte wohl auch was mit Jesus zu tun, aber ich brauchte nicht ständig mit in die Gemeinde weil ich ja mit Christen zusammen war und ich war wenigstens mit jungen Leuten zusammen. Wir haben jeden Abend Straßeneinsätze gemacht. Ich habe diese Einladungszettel nur verteilt um meine Pflicht und Schuldigkeit zu tun. Mich hat es eigentlich nie interessiert ob die Leute den Zettel annehmen oder wegschmeißen. Am 13 Februar 1974 war es dann wieder so weit nach einer kurzen Predigt bekam jeder einen Stapel Einladungszettel und wurde losgeschickt. Mein Mann war gerade einen Tag vorher von seiner Tramptour in Hamburg angekommen. Er war der erste an diesem Tag der einen Einladungszettel bekam. Er wollt diesen Zettel gar nicht haben aber Jesus führte es so dass ich stehen blieb und eine halbe Stunde mit ihm redete. Nach einer halben Stunde hatte ich ihn überredet mit ins Jesus Center zu kommen. Er kam mit weil er nichts Besseres zu tun hatte. Von da an trafen wir uns jeden Tag. Zuerst war es nur Freundschaft dann wurde es liebe und diese liebe wurde von Tag zu Tag immer größer. Ich bin mit meinem Mann jetzt schon 33 Jahre zusammen und ich liebe meinen Mann mehr denn je. Diese Liebe wird von Tag zu Tag immer größer. Wenn ich die meisten Ehe sehe, wenn sie sich kennen lernen ist es die große liebe aber sobald sie einige Jahre verheiratet sind dann haben sie sich über und lassen sich scheiden. Ich war mit meinem Mann neun Monate zusammen. Da war mein Mann sich sicher das er seine Traumfrau gefunden hatte die er im Traum gesehen hatte. Da er noch einen Haftbefehl offen hatte hat er sich freiwillig gestellt, denn er wollte seine Strafe noch vorher abmachen bevor er eine feste Bindung eingeht und zwar Heiratet. Denn er wusste das damit seine Trampzeit zu ende ist, denn er hat gefunden wonach er gesucht hat. Auch wusste er das das seine letzten 2 ½ Jahre Knast waren. 1975 als mein Mann im Knast war, war ich dann in einer großen Zeltevangelisation. In dieser Evangelisation sprach Jesus zu mir: Wenn dieses dein letzter Tag ist und Jesus heute wiederkommt bist du bereit. Steht dein Name im Buch des Lebens. Ich wusste dass mein Leben nicht mit Jesus in Ordnung ist und wenn Jesus kommt ich verloren gehe. Jesus hat so stark zu meinem Herzen gesprochen das ich mich an diesem Abend bekehrt habe und mein Leben mit Jesus in Ordnung gebracht habe. Zwei Monate später habe ich mich Taufen lassen. Jetzt war ich ein Christ. Jetzt gingen mir die Gedanken durch den Kopf. Ein Christ darf doch keinen Ungläubigen heiraten. Die Gemeinde sagte: Ziehe nicht am gleichen Joch mit den Ungläubigen. Meine Großeltern rieten mir von meiner Beziehung ab. In 1 Korinther 7 Vers 16 steht: Denn weißt du Frau ob du deinen Mann erretten kannst. Diese Frage ging mir zwei Jahre durch den Kopf. Heiratest du oder Heiratest du nicht. Ich dachte an die schönen neun Monate zurück und ich dachte an meine Beziehung zu Jesus. Ich wusste durch den Zettel ( Mein Traummann ) den ich 1969 geschrieben hatte und durch den Traum meines Mannes dass wir zusammengehören. Dann bekam ich durch Gottes Führung eine Kassette geschenkt mit einer Predigt. Die Predigt hieß: Eine Vision haben. Der Prediger auf dieser Kassette sagte: Wenn deine Tochter eine Hure ist sehe sie nicht als Hure sondern als Heilige und sprich das ins Dasein. Dann wird es geschehen. Dann wird deine Tochter zur Heiligen werden. Dann überlegte ich wie ich meinen Mann gerne sehen möchte. Jesus zeigte mir wie mein Mann als großer Evangelist vor viele Menschen predigt und sich viele Menschen bekehren. 1976 kam mein Mann aus dem Gefängnis.
Ich hatte mein Vision und mit dieser Vision im Herzen habe ich dann 1977 geheiratet. Zuerst lief alles ganz gut. Ich habe Bibel gelesen und gebetet wenn mein Mann auf der Arbeit war. Ich hatte ja Zeit genug. Je länger wir Verheiratet waren desto mehr zog mich mein Mann auf seine Ebene. Dass Bibel lesen wurde weniger. Das beten wurde weniger. Ich habe zuletzt nur noch gebetet wenn ich Probleme hatte. Ganz schlicht gesagt ich war abgefallen. Das geschied wenn man nicht im Glauben und nicht im Wort Gottes gegründet ist. Wenn man nur Gemeinde spielt und nicht das lebt was gepredigt wird. Wenn man nicht ganz konsequent das lebt was in der Bibel steht ist man lau. Weil viele Gemeinden nur Gemeinde spielen und nicht das leben was in der Bibel steht darum fallen auch so viele Christen vom Glauben ab. Gott sagt in der Offenbarung 3 Vers 16: Das die Christen die lau sind, das er die aus seinem Mund ausspeien wird. Und im Vers 18 sagt Gott: Das wir reines geläutertes Gold kaufen sollen. Die meisten Gemeinden leben lau sie sind hin und her geworfen zwischen Welt und Glauben. Die Frauen leben genau wie die Welt. Hosen, Schminke, Schmuck, kurze Haare, kurze Röcke u.s.w. Und das ist das was ich gelernt habe in meiner Gemeinde und Gott sagt ich werde sie ausspeien aus meinem Mund. Aus diesem Grund bin ich vom Glauben abgefallen. Gott sagt: Kaufe Gold und baue dein Leben auf Gold. Das bedeutet: baue dein Leben auf das Wort Gottes und nicht auf Holz, Heu oder Stoppeln. Das sind die Lehren der Menschen. Gold bleibt bestehen im Feuer Gottes. Holz, Heu und Stoppeln verbrennen. Also weil ich damals auf Holz, Heu und Stoppeln gebaut habe und ich mehr auf die Lehren der Menschen gehört habe und nicht auf Gott hatte mein Glauben keinen Bestand. Es ist sehr wichtig das man im Wort Gottes gegründet ist also auf Gold baut, dann kann man auch nicht vom Glauben abfallen. Weil man dann weiß was Sünde ist. Dann weiß man was Gott über kurze Haare, Schmuck, Schminke sagt. Die Lehren der Menschen haben keinen bestand und das habe ich in meinem Leben gesehen. Ich habe gesehen wie schnell ich in die Welt hinein gerutscht bin. Ich habe das getan was mein Mann getan hat. Ich habe die Welt genossen und alles das gemacht was die Welt mir geboten hat. Ich fing an Alkohol zu trinken, in Bars zu gehen, Partys zu feiern, alle möglichen Videofilme zu sehen und noch vieles mehr. Ich fing an meinen Mann seine Betrügereien gut zu heißen. Aber ich hatte noch immer ein Uroma die Tag für Tag für mich auf den Knien lag und für mich betete. Als meine Uroma meinen Mann kennen lernte sagte sie sofort: Du wirst Christ. Ich werde solange für dich beten bis du ein Kind Gottes bist. Mein Mann sagte: Das werde ich nie. Darauf sagte sie: Ich werde beten und ich weiß das du Christ wirst.
Ende 1977 wurde unsere Tochter geboren. Ein Wunschkind. Ich habe zu dieser Zeit wie ich schon sagte nur gebetet wenn ich Probleme hatte. Wenn meine Probleme so groß waren das ich selber keinen Ausweg mehr sah dann betete ich, Jesus hilf mir hier bitte raus. Jedes mal dann zeigte Jesus mir meine Vision die ich in meinem Herzen hatte als ich geheiratet habe. Mein Mann als Evangelist. Jedes mal sagte ich, Jesus wenn du mich aus diesen Problemen raus hilfst, dann will ich dir nachfolgen. Jesus hat mir geholfen, aber der Vorsatz ihm nachzufolgen hat nie lange bei mir gehalten. Bei der nächst Besten Gelegenheit steckte ich wieder voll in der Sünde drin. Das habe ich so mehrere male hintereinander gemacht. Wenn ich Jesus braucht war er gut, wenn es mir dann wieder gut ging habe ich Jesus in die Schublade gesteckt bis zum nächsten Mal. Ich habe mit Jesus gespielt so wie es mir passte. Jesus hat mir immer wieder gezeigt dass man mit ihm nicht spielen kann. Das Gott sich nicht spotten lasst. Ich habe aber nicht weniger sondern immer mehr gesündigt. Eines Tages habe ich meine Tochter mit dem Auto zum Kindergarten gebracht. Als ich dann alleine mit dem Auto wieder nach Hause fuhr kam aus der gegen Richtung ein Auto was ein LKW überholt hatte mit einer sehr hohen Geschwindigkeit Frontal auf mich zugerast. Ich riss das Lenkrad rum und der andere Wagen riss mir auf meiner Fahrerseite das ganze Auto auf von vorne bis hinten. Das andere Auto ist an meiner Schulter vorbeigerauscht da passte nur noch eine Zeitung zwischen. Mein Auto sah aus als hätte jemand eine Fischdose aufgemacht. Von vorne bis hinten die ganze Fahrerseite aufgerollt. Mir ist nichts passiert. Keinen Kratzer. Hätte ich nicht so schnell geschaltet und das Lenkrad rum gerissen wären beide Autos Frontal zusammengestoßen. Das war wirklich die Gnade Jesu. Ich war Jesus so sehr Dankbar dass er mich bewart hatte und das mir nichts passiert ist. Diese Sache hatte ich dann in der nächsten Woche einem Prediger erzählt. Der Prediger sagte: Jesus hat dich vor dem Tode bewart, sündige nicht mehr damit dir nichts Schlimmeres passiert. Ich hatte auch das sehr schnell wieder vergessen denn falsche Freunde ziehen einen ganz schnell immer tiefer runter. Ich hörte nicht auf Jesus sondern ich ließ mich vom Teufel immer tiefer in die Sünde ziehen.
1980 wurde unser Sohn geboren auch ein Wunschkind. Unser Sohn kam viel zu schnell. Er war binnen sieben Minuten da. Aber da er zu schnell kam hatte ich sehr starke Schmerzen und durch diese starken Schmerzen hat sich mein Körper total verkrampft. Durch diese Verkrampfung war plötzlich meine Stimme weg. Ich konnte nicht mehr reden. Ich bin sechs Wochen mit Papier und Bleistift rum Gelaufen. Dann kam ich in eine Uni-Klinik. Die haben mich einen Tag lang total auf den Kopf gestellt. Die Ärzte haben nichts gefunden. Es ist keine Krankheit. Ich habe auch noch andere Spezialisten aufgesucht. Keine Krankheit, nichts. Da wo ich wieder in Not war begann ich wieder zu beten. Jesus zeigte mir Sprüche 1 Vers 24 -28: Darum weil ich rufe und ihr mich abweist, weil ich meine Hand ausstrecke und niemand darauf achtet, weil ihr vielmehr alle meinen Rat verwerft und meine Zurechtweisung nicht begehrt, so werde ich eures Unglückes lachen. Dann werden sie mich anrufen, aber ich werde nicht antworten, sie werden mich eifrig suchen aber mich nicht finden. Das was im Wort stand geschah dann auch in meinem Leben. Ich habe Jesus gesucht aber ich habe ihn nicht gefunden. Ich habe gebetet aber Gott hat nicht geantwortet und das für 3 ½ Jahre. Es war für mich die schlimmste Zeit denn wenn man weiß das Jesus lebt wenn man viele Zeichen und Wunder gesehen hat und viele Gebets Erhörungen erlebt hat und man betet und es kommt einem vor als wenn das Gebet nur bis zur Zimmerdecke geht und dann wie ein Ziegelstein wieder zu Boden fällt das war eine schlimme Zeit. Man betet und nichts passiert. Jesus hat mir später gezeigt als ich 1987 am fasten war das Jesus mich unter Züchtigung gestellt hat mit meiner Stimme weil ich mit Jesus gespielt habe. Denn mit Jesus kann man nicht spielen. Jesus hat 3 ½ Jahre nicht auf meine Gebete geantwortet. 1984 bekam ich eine Christliche Zeitung zugeschickt, wo drin stand dass bei uns in der Nähe eine große Evangelisation ist. Da ich nichts Besseres zu tun hatte bin ich dann da hingefahren. In dieser Evangelisation stand ich so in der Gegenwart Jesu wie ich es noch nie erlebt hatte, Jesus zeigte mir wie sehr er mich liebte. Ich erkannte wie oft ich Jesus enttäuscht hatte. Dann kam der Altarruf ich ging nach vorne. Unter Tränen tat ich Buße. Ich spürte wir ein warmer Strom seiner Liebe durch mich durchfloss. Eine ganze Nacht lag ich auf meinen Knien und habe unter Tränen meine Sünden bekannt. Jetzt wusste ich bin sein Kind. Er hatte mir alle meine Sünden vergeben. Jetzt wusste ich das ich ihn nie wieder verlassen werden das was ich die letzten 3 ½ Jahre erlebt hatte. Jesus zeigte mir die Vision wieder die ich hatte als ich geheiratet habe. Mein Mann als Evangelist. Jesus sagte halte fest an deiner Verheißung an deiner Vision. Jetzt wusste ich welche Berufung ich hatte. Ich wusste das Jesus etwas Großes mit meinem Mann vorhatte. Das ich dafür beten und fasten sollte und das ich an meiner Vision festhalten sollte. Also fing ich an alle zwei bis drei Tage für ein paar Tage zu Fasten ohne das mein Mann davon etwas wusste. Ich merkte das mein Mann innerlich etwas suchte, aber je mehr ich betete desto höher baute er seine Mauer. Der Teufel fing an um sich zu schlagen. Er trank mehr wie früher er holte sich Pornofilme die man nur unter dem Ladentisch bekommt. Aber ich hielt fest an meiner Verheißung an meiner Vision. Auch wenn es mir noch so schlecht ging hielt ich daran fest. Nach zwei Jahren beten und fasten spürte ich wie der Heilige Geist an dieser Mauer am arbeiten war.
Dann sind wir in eine andere Stadt gezogen. Anfang 1986 bekam mein Sohn einen Ruf von Jesus. Als er morgens aufwachte hatte er 41 Fieber. Als ich mich fertig machte um mit ihm zum Arzt zu fahren, setzte er sich auf sein Bett nahm sein Wuschel in den Arm und fing an zu beten. In einem Augenblick war das Fieber weg. Als er das spürte sagte er: Jesus ich danke die dass du mir geholfen hast, wenn du mal Probleme hast dann helfe ich dir auch. Von diesem Tag an wusste er dass er Evangelist ist. Dann war eine große Evangelisation in unserer Stadt. Ich hatte dafür vorher schon gebetet und gefastet. Und ich spürte das Jesus am wirken war. Einen Tag vorher hat mein Mann sich so richtig voll laufen lassen. Am nächsten Tag fragte ich meinen Mann ob er nicht mitgehen möchte. Da es nichts auf dem Fernseher gab ließ er sich überreden und kam mit. Er saß da im Gottesdienst total gelangweilt rum und war nur am meckern. Alles Quatsch. Der Prediger kann Waschmaschine bei Siemens verkaufen die reden genau so viel Müll. Der zieht hier nur ne Show ab. Er war den ganzen Gottesdienst nur am toben. Nächsten Tag war wieder nichts auf dem Fernseher und ich fragte ihn ob er nicht wieder mitkommen möchte. Er sagte: Nein da geh ich nicht mehr hin, ich bleibe lieber zu Hause. All so ging ich alleine. Vor dem Gottesdienst bettete ich noch mit einem Prediger der das mitbekommen hat wie mein Mann am Vortag am Toben war. Nach dem Gebet sagte er mir das er spürt das es nicht mehr lange dauert bis sich mein Mann bekehrt. Denn so wie er am toben ist merkt man das der Heilige Geist an der Arbeit ist. Vorne auf der Plattform stand ein Fürbittekarton. Ich hatte nach diesem Gebet sehr stark den Drang dort einen Zettel mit dem Namen meines Mannes rein zutun. Im Gottesdienst waren der Prediger und ca. 3000 Christen im Heiligen Geist am Beten. Man spürte so richtig wie der Heilige Geist am Wirken war. Dann nahm der Prediger den Fürbittekarton und legte seine Hand auf die Zettel und betete für alle Anliegen die in diesem Karton waren. Im gleichen Moment schalte mein Mann zu Hause den Fernseher an. Auf allen Programmen war nichts vernünftiges drauf also blieb mein Mann auf dem Sender hängen wo gerade der Film lief „ König der Könige." Das ist ein Film über die Lebensgeschichte von Jesus. Der Film war schon mitten drin. Genau zu diesem Zeitpunkt als der Prediger im Gottesdienst die Hand auf den Führbittekarton legte und betete im gleichen Moment betete der Filmschauspieler im Fernseher der Jesus spielte das Vater unser. In diesem Moment war der Heilige Geist so stark am Wirken das mein Mann in die Knie ging. Er lag auf dem Boden und war am heulen er erkante das er ein Sünder war. Mein Mann hatte zuletzt geheult beim Tod seines Vaters seitdem nie wieder. Früher sagte er immer, wenn es Gott gibt dann soll er mir mal die Hand geben. Jetzt lag er unter Tränen auf dem Boden und befand sich in der Gegenwart Jesu. Als ich dann nach Hause kam war es schön meinen Mann so unter der Gegenwart Jesu zu sehen. Er saß nur da und konnte die ganze Sache noch gar nicht richtig einordnen. 17 Tage später ging er dann zum Gottesdienst der unter dem Thema stand „ Gottes Kraft ist stärker." Beim Altarruf wurde er regelrecht durch Jesu Kraft nach vorne gezogen. Er hat Buße getan und sein Leben mit Jesus in Ordnung gebracht. Denn Jesu Kraft ist stärker. Vier Monate später ließ mein Mann sich Taufen. Meine Uroma war mit 94 Jahren bei der Taufe dabei. Es war für sie eine große Freunde mitzuerleben wie Jesus ihre Gebete erhört hat. Ein Jahr später ging sie dann Heim zu Jesus mit der Gewissheit dass sie ihren Dienst erfüllt hat. Jesus hatte ihr größtes Gebetanliegen erhört.
Danach begann der größte Zerbruch für meinen Mann und für unsere Familie. Der größte Zerbruch begann mit unserer Tochter. Die Jahre wo mein Mann ja noch kein Christ war herrschten in unserer Familie ja zwei Mächte: Jesus und der Teufel (Glauben durch mich und Unglauben durch meinen Mann.) Wie es ja in vielen Familien so ist war es bei uns auch. Unsere Tochter war mehr Papamädchen und unser Sohn war mehr Mamajunge. Das hatte zur folge das wenn unsere Kinder abends ins Bett gingen ich meinen Kindern Geschichten aus der Kinderbibel vorgelesen habe mit ihnen gebetet habe und wir uns Christliche Kinderkassetten angehört haben. Da unser Sohn ja schon einige Erfahrungen (Heilung und sein Ruf von Jesus ) mit Jesus und der Bibel gemacht hatte hörte er die Geschichten aus der Bibel sehr gerne. Er betete auch gerne uns saß abends gerne mit mir zusammen und hat Kassetten gehört. Unsere Tochter war genau das gegen teil. Sie belächelte die Bibel fand es als Quatsch und langweilig und sie störte gerne. Wenn mein Mann abends zu Hause war fand unsere Tochter es viel interessanter bei Papa im Wohnzimmer zu sitzen Fernsehe oder Video zu sehen. Sie wusste das ihr Papa den Glauben auch Quatsch empfindet als war sie ja bei ihrem Papa gut aufgehoben. Als mein Mann dann Christ wurde hat er sich ja total zu positiven verändert. Kein Alkohol mehr, keine Ziegeretten mehr, kein Fernseher und keine Videofilme mehr. Stattdessen hat mein Mann Bibel gelesen und gebetet. Mein Mann war Bildlich wie ein trockener Schwamm er hatte einen so großen Hunger nach Gottes Wort. Er hatte sein ganzes Leben lang noch nie die Bibel in der Hand außer im Knast zum Ziegeretten drehen. Jetzt liebte er Jesus und er wollte jetzt alles von Jesus und nichts mehr vom Teufel. Jetzt war es für meinen Mann das wichtigste überhaupt abends mit seiner ganzen Familie zusammen zu sitzen und in der Bibel zu lesen und zu beten. Damit kam unsere Tochter mit 10 Jahren überhaupt nicht zurecht. Ihr Papa der früher auf ( ihrer ) Seite stand der auch genau wie sie die Bibel für Quatsch hielt war auf einen Schlag total verändert. Jetzt war es für ihn auf einmal sehr wichtig mit seiner Familie die Bibel zu lesen. Da unser Tochter damit nicht zurecht kam wollte sie als erstes unsere Ehe zerstören weil sie wußte dass dieser ganze Bibelkram von mir kam und das ich ja zwei Jahre für meinen Mann gefastet habe. Sie dachte wenn sie unsere Ehe zerstört bekommt sie ihren Papa wieder auf ihre Seite. Unsere Ehe konnte sie nicht zerstören dafür ist unsere Liebe viel zu groß und sie wird jeden Tag größer. Das hat sie ganz schnell bemerkt dass sie das nicht schafft. All so musste ein anderer Plan her. All so fing sie an in der Schule lügen über mich über meinen Mann und über ihren Bruder zu erzählen. Dann lief sie auch des Öfteren weg und an einem Tag als sie auf dem Weg zur Schule war wurde sie von Älteren Mitschüler geschlagen und getreten. Sie ging dann zur Polizei traute sich dann aber nicht die großen Jungen von ihrem Schulhof anzuzeigen will Sie überall blaue Flecken hatte Die Polizei ließ aber keine Ruhe sie fragten und Borten. Da sie ihrem Papa sowieso eins auswischen wollte sagte sie einfach: Das war mein Papa. Uns wurde das Sorgerecht entzogen und unsere Tochter kam ins Heim. Wenn wir sie besuchten oder sie mal am Wochenende zu besuch kam versuchte sie immer ihren Bruder auf ihre Seite zu ziehen. Das hat sie aber nicht geschafft. Dann bekamen wir von Jesus einen Ruf nach Amerika. Wir wollten aber als ganze Familie gehen. Wir haben unsere wichtigsten Sachen gepackt unsere ganze Wohnungseinrichtung zurückgelassen. Wir sind dann mit dem Auto zu unserer Tochter zu besuch gefahren. Wir haben unsere Tochter dann erzählt das wir nach Amerika wollen und wenn sie mit will soll sie ihre Sachen packen wir warten auf der anderen Seite des Flusses. Wir warteten zwanzig Minuten. Wir dachten schon sie kommt nicht aber sie kam doch. Unser Sohn freute sich riesig auf Amerika aber unsere Tochter ist nur mitgekommen um alles zu wieder mal alles zu zerstören. Sie war nur am maulen und am meckern. Versuchte wieder ihren Bruder auf ihre Seite zu ziehen. Wenn sie das nicht schaffte war sie nur am streiten und sie versuchte alles schlecht zu reden was wir vorhatten. Sie hat sich früher so gut mit ihrem Bruder verstanden. Seit dem sie im Heim war sie wie ausgewechselt. Streitsüchtig und frech. Die ganze fahrt Richtung Frankreich war schrecklich für uns. Wir waren fix und fertig. Also beschlossen wir zurück zu fahren. Denn so hatte das keinen Sinn. Als wir in Frankfurt waren haben wir im Auto übernachtet auf einem Platz wo die Polizei öfter Kontrolle macht. Als die Polizei unsere Tochter sah und unsere Papiere Kontrollierte nahmen sie uns mit auf die Polizeiwache. Wir bekamen eine Anzeige wegen Kindesentführung. Drei Monate auf drei Jahre Bewährung. Unsere Tochter wurde zurück ins Heim gebracht und wir drei durften gehen. Also haben wir uns erstmal in Frankfurt ein Hotelzimmer gesucht weil wir ja in Hamburg alles aufgegeben hatten. Aber wir wussten unser Weg geht weiter.
Nach einem kurzen Aufenthalt in Frankfurt war für uns sicher wir müssen weiter Richtung Amerika. Das wurde uns bei unserem letzten Gottesdienst in Frankfurt durch Jesus bestätigt Der Prediger der uns nicht kannte wollte nicht reden aber der Heilige Geist war so stark am wirken das er reden musste. Die Weissagung haben wir heute noch auf Kassette.
Wir sind dann von Frankfurt losgefahren Richtung Hamburg. In Hamburg noch mal richtig eingekauft. Dann sind wir noch mal zu unserer Tochter gefahren aber sie war nicht mehr da. Das Jugendamt hat sie in ein anderes Heim verlegt. Dann sind wir auf die Autobahn Richtung Holland. Dann durch Holland durch. Mein Mann hat seinen ersten Geburtstag im Auto gefeiert. Dann sind wir durch Frankreich. An der Grenze von Spanien hatte unser Auto einen Platten. Die Polizei hat für uns den Reifen gewechselt. Abends haben wir auf einem ganz hohen Berg gesessen und gegessen und Kaffee getrunken. Unten eine ganz tiefe Schlucht und ganz klein konnte man die Autos sehen und ein Zug der aus einem Bergtunnel raus kam und in den anderen Bergtunnel wieder rein fuhr. Der ganze Himmel voller Sterne. Das sah sehr schön aus. Am nächsten Tag war in Spanien ein Umzug für die Maria. Kuckucksklan ist eine Katholische Feier über die Osterfeiertage von Karlfreitag bis Ostermontag. Da tragen tausende von Menschen bunt mit Blumen geschmückte Riesengroße Holzplatten durch die Straßen. Auf den Holzplatten sind in Lebensgröße nachgebildet. Maria und Jesus als Baby. Jesus am Kreuz. Den ganzen Abendmahlstisch mit Jesus und seinen zwölf Jünger und vieles mehr. Das wird für die ganzen Feiertage von morgens bis abends durch alle Straßen getragen. Da haben wir ganz schnell die Flucht ergriffen und sind nach Portugal gefahren. In Portugal sind wir dann zum Zoll gegangen und haben uns erkundigt welches Schiff nach Amerika fährt. Dann haben wir in Portugal auf dem Parkplatz über die Osterfeiertage auf unser Schiff gewartet. Aber kein Schiff kam.
Also wollten wir über Marokko nach Schwarz Afrika und dann das kürzeste Stück mit dem Schiff nach Brasilien und dann nach Amerika. Von Portugal sind wir dann nach Marokko gefahren. Vor dem Portogisischen Zoll ein sehr schöner Sternenhimmel. So viele Sterne auf einmal hatte ich noch nie gesehen. Das war sehr schön. Marokko Zoll Einreise mit einem sehr großem Schiff. Als erstes haben wir einen Basar besichtigt. Dann auf der Landstraße war eine große Herde Ziegen. Wir haben nur einen kleinen Moment weggeschaut da waren plötzlich alle Ziegen weg. Alle Ziegen waren auf den Bäumen und fraßen dort die Beeren. Dann im nächsten Dorf waren wir auf einem großen Wochenmarkt. Dort wird alles verkauft. Alles liegt auf dem Fußboden verteilt überall musst du drüber weg treten. Wenn du siehst wie die mit den Lebensmittel rummatschen dann schmeckt dir kein essen mehr. Unser Auto war eine Sehenswürdigkeit. Denn so etwas kennt man da kaum. Denn alles wird auf dem Kopf getragen. Kleine Kinder von fünf oder sechs Jahren tragen ihre Geschwisterbabys auf dem Rücken. Wer ein bisschen reich ist hat einen Esel oder ein Kamel das seine Sachen trägt. Wer ganz reich ist der besitzt für seinen Esel auch noch einen Holzwagen. Dann sind wir einen halben Tag lang an den Strand gefahren dort haben wir gebadet. Ganz weißer Sand und meterhohe Wellen. Kein Mensch weit und breit außer ein Kamel allein am Strand. Unser Sohn hat es mit Brot gefüttert. Dann sind wir weiter gefahren bis kurz vor die Wüste dort war ein Bürgerkrieg. Dort hatten wir einen deutsch sprechenden Marokkaner getroffen. Der war vor seiner Hochzeit in Deutschland auf der Uni. Darum sprach er deutsch. Der hatte uns nach sich nach Hause eingeladen. Dort waren wir einen ganzen Tag. Er und seine Familie Wohnte in einer Art Lehmhaus. Ein großes Zimmer mit ganz vielen selbst geknüpften Teppichen und Kissen. Nur ein ganz kleines Loch in der Wand als Fenster damit die Sonne nicht so rein scheint. Dort halten sich vorwiegend die Männer auf. Denn die Frauen haben genug zu tun. Sie sitzen vor dem Haus und knüpfen Teppiche und Kissen und kneten ihren Brotteig. Dann gehen sie am Brunnen Wasser holen und am Brunnen Wäsche waschen. Die Wäsche wird über die Sträucher gelegt zum trocknen. Die Toilette ist ein Loch in der Erde. Unser Sohn hatte sehr viele Kinder zu spielen. Alle wollten mit ihm spielen. Er lief von einem Haus zum anderen. Alle Kinder waren ihn am rufen „ Boy ( Junge ). Als die Leute erfuhren wo wir hin wollten. Da wollten sie unser Auto gegen sechs Kamele tauschen. Mit den Kamelen sollten wir durch die Wüste einen Umweg machen wegen dem Bürgerkrieg. Man sagte uns die Kamele kennen sich sehr gut in der Wüste aus. Aber das war uns dann doch zu gefährlich. Dann sind wir lieber den ganzen Weg wieder zurück gefahren da wir ja wegen dem Krieg nicht weiter fahren konnten. Dann nachts kurz vor einer Tankstelle hatten wir einen Platten. Dort waren zehn junge Leute zusammen die haben uns dann geholfen den Reifen zu wechseln. Dann am nächsten Tag erst mal drei Tage Campingplatz. Den ersten Tag gut ausgeruht. Den zweiten Tag Wäsche gewaschen mit einem Waschbrett und dann schön geduscht. Unser Sohn hatte ganz viele Katzenbabys zum spielen. Am dritten Tag den ganzen Tag am Stand. Abends Richtung Grenze.
Ausreise aus Marokko. Jetzt waren wir auf Spanischem Gebiet. Erst einmal gut gegessen denn das essen in Marokko schmeckte überhaupt nicht. Dann noch mal auf spanischem Gebiet zwei Tage Campingplatz. Dann gegen Abend Schiffskarten gekauft und mit dem Schiff rüber nach Spanien. Unser Auto haben wir dort gelassen es war sowieso schon fast kaputt. Denn die Straßen in Marokko sind für Autos nicht geeignet nur für Esel und Kamele. Sehr holprig die Straßen in Marokko.
Von dort mit dem Bus nach Cadiz. Dort begann ein neuer Glaubensabschnitt weiter aber ohne Auto. Als aller erstens mussten wir feststellen dass wir viel zu viel Sachen mit hatten. Ich wäre fast unter der Last der schweren Reisetaschen zusammengebrochen. Wir fingen an unsere Sachen auf das zu reduzieren was wir wirklich brauchten. Dann kauften wir uns zwei Einkaufswagen und verstauten alles darin. Dann haben wir mitten in Cadiz im Park geschlafen. Bänke zusammen geschoben und dort einige Tage geschlafen. Jesus hat dafür gesorgt dass die Polizei auf uns aufpasst. Die Polizei hat jede Nacht auf der Hauptstrasse gestanden und Autos und Mofas kontrolliert. Die kannten uns nachher schon. Sobald sie uns sahen sagten sie: Die Familie mit den roten Schlafsäcken kommt. Jeden morgen sind wir um 5 Uhr aufgestanden dann machte der kleine Bahnhof von Cadiz auf. So früh morgens war noch nicht so viel betrieb. Da konnte man sich schön auf dem WC die Haare waschen, Zähne putzen, sich umziehen. Eine Nacht haben wir im Hotel geschlafen. Das Hotel haben zwei junge Männer bezahlt. Sie sagten uns Jesus hat ihnen gezeigt dass sie uns das Hotel bezahlen sollen. Beide haben ihr letztes Geld zusammengetan bis auf das letzte Kleingeld und das Geld reichte genau für das Hotelzimmer. Am nächsten Tag kam wieder ein anderer junger Mann der sah dass mein Mann eine Bibel in der Hand hatte. Da er kein Deutsch konnte zeigte er meinem Mann anhand von einer Bibelstelle dass mein Mann Evangelist ist. Das er uns gesucht hat und das er uns Geld geben soll für die weiterreise. Von Cadiz sind wir dann mit dem Zug nach Madrid gefahren bis dahin reichte das Geld. Dann sind wir gelaufen über die Autobahn bis zur nächsten Tankstelle. Aber keiner hat uns mitgenommen dann sind wir runter von der Autobahn. Hinter der Autobahn ein altes Abbruchhaus dort auf dem Feld geschlafen. Morgens ein ganzes Stück gelaufen bis es hell wurde dann hat uns ein Auto mitgenommen bis zur Stadt Zaragoza und hat uns Geld gegeben eine Nacht auf dem Bahnhof Zaragoza geschlafen. Morgens stück gelaufen dann hat uns ein Auto mitgenommen bis zum Bummelzugbahnhof.
Da fragten wir die Leute ob der Zug bis über die Berge fährt. Wir zeigten ihnen eine Landkarte wo wir hin wollten. Alle nickten auch der Schaffner. Dann stiegen wir in den Bummelzug ein. Die fahrt war sehr schön. Durch das Tal an beiden Seiten Kilometer hohe Berge. Rein in den Tunnel raus aus dem Tunnel dann wieder über eine Brücke. Kilometer weit unter uns floss ein Bach. Auf einmal hieß es Endstation wir fragten ob wir schon da sind. Nein die Schienen sind hier zu ende weil da eine große Felswand war. Da wir uns ja nicht auskannten und kein Mensch weit und Breit zu sehen war und es schon dunkel draußen war haben wir da in der ganz kleinen Bahnhofshalle geschlafen. Da standen drei Alte Holzbänke die haben wir zusammen geschoben. Als wir dann morgens aufwachten sahen wir vor dem Bahnhof einen Brunnen mit Wasserpumpe. Da haben wir uns morgens am Brunnen die Haare gewaschen mit kaltem Wasser. Dann sind wir durch die Wasserschluchten ( Wildwasserfahrer ) gelaufen. Im klaren Bachwasser haben wir dann unsere Wäsche mit Seife gewaschen. Als wir dann ein Band gespannt hatten zwischen zwei Bäumen und die Wäsche zum trocknen aufhängen wollten dann begann es zu regnen. Die ganze nasse Wäsche alles wieder eingepackt. Nach etwas laufen kamen wir dann unter eine Brücke dort haben wir erst mal ein Lagerfeuer gemacht und drei Würstchen gegrillt. Zwei für unseren Sohn eins für mich. Als wir dann mit essen fertig waren fingen wir wieder an eine Leine unter der Brücke am Feuer zu spannen. Als wir die Wäsche gerade aufgehängt hatten sagte Jesus zu meinem Mann alles wieder einpacken. Wir waren gehorsam und taten es auch wenn wir es nicht verstanden. Aber als wir auf der Strasse waren da wussten wir warum denn gerade da kam ein Auto was in dieser Gegend sehr selten war und dieses Auto nahm uns mit bis zum nächsten Dorf.
Nächsten Morgen standen wir vor einer 2701 Meter bis 2911 Meter hohen Bergwand. Wo wir drüber weg mussten. Die hälfte der Strecke hat uns ein Bauwagen mitgenommen die andere hälfte mussten wir laufen. Als wir dann oben angekommen waren legten wir uns erst mal auf eine Wiese. Wenn du nach unten kucktest sahst du das Dorf wo wir vorher waren ganz klein wie Ameisen. Unser Sohn hatte einen Kaputten Bus gefunden da konnte er Busfahrer spielen. Das fand er super. Die ganze Zeit als wir da saßen kam nicht ein einziges Auto vorbei. Dann begann es wieder an zu regnen und wir setzten uns in eine Scheune. Als wir es uns wieder so richtig schön gemütlich gemacht hatten sagte Jesus wieder einpacken. Wir waren gehorsam und taten es. Wir gingen auf die Straße aber kein Auto weit und breit zu sehen. Auf einmal sahen wir ein ganz kleines Auto auf dem Weg nach oben. Aber es wurde nicht größer denn es war ein Porsche. Das ist ein Zweisitzer. Das konnte ja wohl kaum das Auto sein was Jesus meinte. Zu unserer Überraschung hielt das Auto sogar an. Ausstiegen ein junger Mann seine Frau und ein riesengroßer Schäferhund. Der junge Mann erzählte uns dass er sonst immer einen anderen Weg fährt aber heute hatte er den Eindruck er soll diesen Weg fahren. Mein Mann versuchte ihm verständlich zu machen dass das Auto ein bisschen klein ist für so viele Leute und so viel Gepäck. Er meinte nein das passt schon. Unser ganzes Gepäck in den Kofferraum. Der ging schon nicht mehr zu er wurde mit Band zugebunden. Dann stieg seine Frau hinten ein und nahm den Schäferhund auf den Schoß. Ich stieg auf der anderen Seite hinten ein und nahm meinen Sohn auf den Schoß. Mein Mann stieg vorne ein und nahm noch einige Taschen auf den Schoß die nicht mehr in den Kofferraum passten. Dann ging die fahrt los. Den ganzen Berg auf der anderen Seite runter bis Anndora. Er raste so richtig, immer so haarscharf am Abhang entlang bis zur französischen Grenze. An der Grenze stieg der junge Mann aus ging kurz weg und als er wieder kam packte er unsere Sache aus sein Auto gab uns Geld und sagte da drüben das Auto fährt nach Toulouse und er nimmt uns mit. Das Auto war wenigstens größer.
Als wir in Toulouse angekommen waren sind wir erst mal nach McDonald gegangen und haben gut gegessen. Die Nacht haben wir vor dem Bahnhof auf einer Bank geschlafen. Am nächsten Tag hat die Bahnhofsmission uns zwei Nächte Hotel bezahlt. Danach haben wir einige Nächte am Springbrunnen bei McDonald auf der Bank geschlafen. Dann haben wir einige Nächte im Park in einem überdachten Häuschen geschlafen. Am nächsten Tag hatte unser Sohn Geburtstag. Ich fragte ihn was er sich denn zum Geburtstag wünscht. Ohne groß zu überlegen sagte er:" EINEN HUND. „ Genau drei Stunden später kam uns ein junger Mann entgegen mit einem kleinen Hundebaby auf dem Arm. Unser Sohn ging gleich hin und sagte auch ist der süß. Der junge Mann erzählte uns dass der Hundebesitzer alle Hundbabys mit einem dicken Knüppel erschlagen hat und der kleine war der letzte den er gerettet hat. Er selber weiß gar nicht wo er mit dem kleinen Hund hin soll denn er arbeitet im Krankenhaus in der Küche da kann er ihn nicht mit hinnehmen. Da sagte unser Sohn dann schenk ihn doch mir ich habe morgen Geburtstag und ich habe mir einen Hund gewünscht. Das war sein Geburtsgeschenk ein Hundebaby mit dem Namen Teddy. Die Tage wir im Park geschlafen haben sind wir jeden Morgen zu einer Stelle gegangen wo wir umsonst unsere Wäsche waschen konnten und duschen konnten. Mittags sind wir immer zu einem Restaurant gegangen wo man umsonst essen kann. Und das nicht schlecht. Es gab immer einen großen Teller voll. Kartoffel Gemüse und Fleisch. Ein halbes Meter Brot und Obst. Ein Apfel, eine Banane, eine Apfelsine und ein großes Glass kaltes Wasser Wenn man dann das dreckige Geschirr abgegeben hat dann bekam jeder noch eine Tüte mit einem Meter Brot in drei teile geschnitten mit Wurst belegt und noch Obst dabei. Abends sind wir dann immer zu einem Haus von der Kirche gegangen da gab es jeden Tag ab 17 Uhr Brötchen mit Leberwurst und Käse umsonst. Auf diesen Essensstellen haben wir viele Deutsche kennen gelernt. Dann haben wir einige Tage im Japanischen Park geschlafen. Von da aus war es nicht weit zur Pfingstgemeinde. Als wir da zum ersten Mal zum Gottesdienst kamen und sie hörten dass wir aus Deutschland kommen wurden wir gleich zum Essen eingeladen. Wir wurden von den Ältesten der Gemeinde in die Gemeindeküche gebracht. Uns wurde der Kühlschrank und alle anderen Schränke gezeigt und wo der Kaffee und das Trinken und der Dosenöffner und das Besteck ist. Dann sagten sie: Esst soviel ihr wollt und was ihr wollt. Ihr dürft von allem nehmen was da ist. Lasst es euch gut schmecken um 17 Uhr ist der nächste Gottesdienst. Dann musste unser Sohn seinen kleinen Hund wieder abgeben denn er war zu früh von seiner Mutter weggekommen er war noch zu jung darum war er ständig krank. Die ganze Strapaze auf der Straße war ihm wohl zu viel. Unser Sohn war sehr traurig. Er hat ganz bitterlich geweint als er sich von seinem Hund trennen musste. Wir haben einen jungen Mann beim waschen und beim duschen kennen gelernt der den Hund genommen hat. Unser Sohn hat seinen Hund dann noch ab und zu beim Waschen gesehen und mit ihm gespielt. Dann haben wir noch fünf Tage in einer Jugendherberge geschlafen. In diesen Tagen kam unser Geld für die Flugtickets nach USA. Dann sind wir gleich losgegangen die Flugtickets zu kaufen. Das Geld hat genau gereicht für drei Flugtickets nach Amerika. Dann sind wir am nächsten Tag mit dem Zug nach Paris gefahren. Dann hat uns eine Organisation vier Nächte Hotel mit Frühstück in Paris bezahlt. Dann haben wir uns ein Zelt gekauft. Mit der Metro das ist in Paris die U-Bahn sind wir dann noch acht Tage kreuz und quer durch Paris gefahren und abends haben wir im Zelt geschlafen.
Dann sind wir mit dem Zug 62 Km bis zum Flughafen Orly gefahren dann haben wir noch zwei Tage auf dem Flughafen mit unseren Schlafsäcken auf dem Fußboden geschlafen.
Am 16 Juni 1990 war es dann Endlich soweit der Tag war gekommen auf den wir solange gewartet hatten wir saßen im Flugzeug Richtung Amerika. Um 17 Uhr sind wir dann in New York gelandet. Das erste was unser Sohn sah McDonald da haben wir dann erst mal gut gegessen. Dann haben wir uns New York angesehen. Da wir nicht wussten wo wir in New York schlafen sollten sind wir um 23 Uhr mit dem Überlandbus raus aus New York nach New Jersey. Dort angekommen sind wir um 0.50 Uhr. Da es so dunkel war und wir nichts sehen konnten haben wir unser Zelt mitten auf einer Wiese aufgebaut.
Morgens als wir wach wurden haben uns die Kühe begrüßt denn wir standen mittel auf einer Kuhweide. Alle Autos die vorbeifuhren waren am winken. Morgens schön beim Bäcker gefrühstückt. Dann sind wir auf einen Spielplatz dort lernten wir einen Vater mit seinen zwei Kindern kennen der Deutsche Freunde hatte. Der hat uns mitgenommen. Dort in der Nachbarschaft lernten wir Nancy kennen die nahm uns mit in ihren Trailer. Dort konnten wir duschen sie machte uns Abendbrot und wir bekamen ein schönes Zimmer zum schlafen. Am nächsten morgen bekamen wir ein schönes frühstück. Mittags musste sie arbeiten und sie nahm uns mit in die nächste große Stadt. Dort verabschiedete sie sich gab uns jeden Geld und sagte: Das ist von Jesus. In der Stadt sahen wir den ersten großen Supermarkt. Dort haben wir erst mal eingekauft und gut gegessen. Dann sind wir zur Autobahn und wollten per Anhalter fahren. Als wir dort eine Zeit standen kam ein Polizeiwagen vorbei und kontrollierte unsere Papiere und sagte uns wir sollen gut auf uns aufpassen. Dann fuhr er weg und kam nach einigen Minuten mit blaulicht wieder. Wir dachten was ist jetzt passiert. Er stieg aus und gab uns Cola und Kekse. Er dachte wir hätten vielleicht Hunger. Dann nahm uns ein Kleinbus mit. Als der Fahrer merkte dass wir müde wurden fuhr er von der Autobahn runter und fuhr zum teuersten Hotel Holiday Inn mit Swimming Pool. Er bezahlte uns ein schönes Abendessen und ein Zimmer für eine Nacht und fuhr weiter. Unser Sohn war begeistert er musste erst mal den Swimming Pool ausprobieren.
Morgens standen wir wieder auf der Autobahn. Dann nahm uns ein riesig großer Truck mit. Das ist traumhaft wenn du noch nie in so einem großen Truck gesessen hast. Die Trucks in Amerika sind ja viel größer als in Deutschland. Das Fahrerhaus ist ja fast ein kleines Zimmer. Bett, kleine Küche mit kleinem Kühlschrank, Fernseher Stereoanlage, Funk. Der Truck hat uns bis in den nächsten Bundesstaat mitgenommen und uns dann an der nächsten Tankstelle Raus Gelassen. Dort war ein älteres Ehepaar die haben uns nach McDonald eingeladen. Dort konnten wir essen soviel und was wir wollten. Dann haben wir eine Nacht bei der Tankstelle auf der Wiese im Zelt geschlafen.
Morgens haben wir dann noch eine Tasse Kaffee an der Tankstelle getrunken. Dort lernten wir einen Fernfahrer kennen der uns zum Frühstück eingeladen hat. Danach nahm er uns mit seinem Truck ( LKW ) mit. Er fuhr soweit wie er fahren musste und unterwegs hat er uns über Funk einen anderen Truck besorgt. Als wir ankamen wartete der andere Truck schon auf uns. Der hat uns dann bis Warsaw mitgenommen. Von dort aus nahm uns ein Auto mit bis zum Supermarkt Owens Innenstadt. Dort haben wir erst mal eingekauft und in der kleinen Kaffeebar gegessen. Dann fragten wir an der Kasse nach der Gemeinde Faith Assembly. Die verwiesen uns zur Katholischen Kirche neben dem Supermarkt. Die wussten auch nicht. Die brachten uns in ein schönes Hotel.
Morgens gab es schönes Frühstück. Dann brachte die Katholische Kirche uns zu Steven Hill dem jetzigen Gemeindeleiter von Faith Assembly. Der brachte uns auf den Campingplatz Jellostone mit Swimming Pool.
Am nächsten Tag regnete es in Strömen. Unser Zelt stand schon bis zur hälfte im Wasser. Mein Mann war am beten und Jesus sagte: Lass es mal ruhig regnen ich habe etwas vor. Wie wir später raus bekamen versuchte Steven Hill den ganzen Tag Ted anzurufen denn er sollte uns abholen vom Campingplatz. Aber er war telefonisch nicht erreichbar da er mit seinem Boot auf dem See war Angeln. Also musste es ja in strömen regnen das er Endlich einpackt und nach Hause fährt. Damit man ihn telefonisch erreichen kann. Nachmittags kam Ted und seine sechs Kinder und holten uns ab zu seinem Haus. Dort räumten Ted und seine Frau Linda ihr Schlafzimmer für mich und meinen Mann und das Büro für unseren Sohn. Ted und Linda schliefen im Wohnzimmer. Dort hatten wir die schönste Zeit verbracht. Jeden Abend gab es bei der Familie sehr schönen Lobpreis und Gebet. Ted und sein acht jähriger Sohn spielten sehr gut Gitarre. Die ganze Familie war Geist erfüllt bis auf die beiden kleinsten nicht. Die sechs Kinder waren 2 Jahre, 3 Jahre, 4 Jahre, 6 Jahre, 8 Jahre und 10 Jahre. Alle waren in Zungen am beten mit erhoben Händen. Auch wenn ein Kind krank wird stehen alle Kinder in Einheit zusammen und beten. Einen Tag saßen wir im Garten und waren am grillen. Da ist ein kleiner Vogel gegen die Terrassentür geflogen. Der Vogel lag auf der Terrasse und war am bluten und hat sich nicht mehr bewegt. Alle Kinder setzen sich im Kreis um den Vogel und waren am beten für Heilung. Nach zehn Minuten gebet wurde der Vogel wach kuckte kurz um sich schüttelte sich und flog weg. Bei Ted und Linda und ihrer Familie haben wir 14 Tage gewohnt.
Danach sind wir in den Trailer Park von Familie Nei gezogen. Ein Trailer ist ein Haus was 21 Meter lang und 3 ½ Meter breit ist. Ein Trailer hat ein Schlafzimmer, ein Kinderzimmer, ein Wohnzimmer, eine Küche und ein Badezimmer. Da wo unser Trailer stand war ein richtiger Trailer Park mit 25 bis 30 Trailer. Hinter uns wohnte Mrs. Dora eine ältere Frau und vor uns wohnte Linda mit ihren vier Kindern. Dort wohnten wir zwei Monate.
Dann zogen wir nach Winona Lake in die Wohnung von Mr. Meilos. Dort wohnten wir genau am Lake wo unser Sohn schön baden konnte und wir schön grillen konnten. Auch in dieser Zeit wurden wir sehr von Jesus gesegnet. Wir saßen mal wieder am Lake und waren am grillen. Es war mal wieder das letzte was wir hatten. Wir setzten uns an den Tisch und bevor wir essen beten wir für die Speisen. Am anderen Tisch saß eine Familie die auch am essen war. Sie waren ganz begeistert. O, ihr betet dann seit ihr ja Christen. Dann müsst ihr morgen in unseren Gottesdienst kommen. Wir sind gehören zur Pfingstgemeinde.
Am nächsten morgen wurden wir mit dem Auto zum Gottesdienst abgeholt. Alle freuten sich das sie Deutsche im Gottesdienst hatten. Nach dem Gottesdienst wurden wir zum Liebesmahl eingeladen. Es war sehr schön. Dort lernten wir eine Deutsche Familie kennen die schon 25 Jahre in Amerika lebte.
Er lud uns nächsten Sonntag zum essen ein. Er wohnte mit seiner Frau, seinem Sohn, seiner Schwiegertochter und seinen drei Enkelkindern auf dem Land. Dort hatte er ein großes stück Land mit Teich. Er hat Enten, Gänse und Hasen. Die Gemeinde bezahlte einen Monat unsere Miete und die Versicherung unseres Autos. Jesus hatte dem Pastor gezeigt das er uns ein bestimmte Summe Geld geben soll. Die Summe die er uns gegeben hat war genau das Geld was wir brauchten für Miete und Versicherung.
Dann lernten wir eine andere Pfingstgemeinde kennen. Die hatten ein großes Lebensmittellager. Da bringen die Gemeindemitglieder den Zehnten von dem was sie einkaufen mit. Es wird alles mitgebracht was sich lange hält. Dosen, Zucker, Kaffee, eingefrorenes Fleisch, Kekse, Süßigkeiten, Getränke und vieles mehr. Denn es gibt in Amerika kein Sozialamt und kein Arbeitsamt. Alle die am Sonntag zum Gottesdienst kommen und nicht so viel Geld haben bekommen jeder eine Einkaufstüte. Das Lebensmittellager ist wie ein richtiger Laden nur das du nicht bezahlen musst. Du kannst selber durchgehen und aussuchen was du möchtest. Unser Sohn stand immer an den Süßigkeiten. Er nahm eine Tüte dann die zweite. Ich sagte schon er soll nicht so viel Süßigkeiten nehmen denn andere Kinder möchten auch noch was. Da sagten die gleich: Lass ihn ruhig so viel nehmen wie er möchte, wenn er gerne Süßigkeiten isst.
Unser Sohn war auch sehr beliebt bei der ( States Police ) Polizei. Die freuten sich immer wenn sie ihn sahen. Oh our German Boy. ( oh unser Deutscher Junge ). Auch so ist die Polizei sehr hilfsbereit. An einem Tag kam ich Vollbeladen zu Fuß vom Supermarkt vom einkaufen. Auf einmal fing es an zu Regnen. Ein Polizeiauto fuhr an mir vorbei. Als er schon ein ganzes Stück weit weg war drehte er plötzlich mit Blaulicht um und kam zurück fuhr quer auf den Bürgersteig und hielt direkt vor meinen Füßen an. Ich dachte schon was ist denn jetzt passiert. Nichts war passiert er hatte nur nichts zu tun und er wollte mich gerne nach Hause fahren. Das ist ein komisches Gefühl in einem Polizeiauto zu sitzen was bis unters Dach bewaffnet ist. An allen Seiten Maschinengewehre und Pistolen. Die Polizei ist gut abgesichert. Das spürten wir auch als wir eines Nachts mit unserem Auto unterwegs waren. Ich bin zu weit mit meinem Auto in der Mitte auf dem gelben Streifen gefahren. Plötzlich hinter mir ein Polizeiauto mit Blaulicht. Ich wurde über Lautsprecher aufgefordert rechts ran zu fahren und in meinem Auto sitzen zu bleiben. Du darfst in Amerika wenn du von der Polizei angehalten wirst nicht ohne Aufforderung aussteigen. Sonst hast du eine Pistole im Rücken. Mein Auto wurde von einem großen Scheinwerfer angeleuchtet. Dann kam der Polizist mit gezogener Waffe auf mein Auto zu und verlangte meinen Führerschein. Dann durfte ich aussteigen. Er ging rückwärts mit gezogener Waffe zu seinem Auto. Dann musste ich mit den Händen sichtbar nach vorne bis zu seinem Auto kommen. Dort überprüfte er meine Papiere. Erst als alle Papiere in Ordnung waren durfte ich in sein Auto steigen. Er hatte noch nie einen Deutschen Führerschein gesehen.
Dann hatten wir wieder ein Wochenende wo wir fast kein Geld mehr hatten. Ich nahm das bisschen Geld was wir noch hatten und ging zum Supermarkt einkaufen. Bevor ich zum einkaufen ging habe ich meine Hand auf das Geld gelegt und gebetet. Jesus du hast damals in der Bibel aus zwei Fischen und fünf Broten (Johannis 6 Vers 1) fünftausend Menschen gespeist. In der Bibel steht Jesus ist der Selbe gestern heute und in Ewigkeit. Als ich losging sagte ich noch „ Jesus ich glaube." Ich ging durch den Supermarkt und überlegte was ich mit dem bisschen Geld kaufen könnte wo man lange was von hat. Dann traf ich eine junge Frau mit ihren drei kleinen Kindern die ich aber nicht kannte ich hatte sie nur am Vortag flüchtig in der Bücherhalle gesehen. Da war ich mit unserem Sohn am Zeitungsartikel die ich brauchte am kopieren. Ihre kleinste Tochter lief unserem Sohn immer hinterher und wollte mit ihm spielen. Als sie mich im Supermarkt sah kam sie gleich angelaufen und fragte wo unser Sohn ist und wie es ihm geht. Unser Sohn war zu Hause mit den Nachbarskindern am spielen. Sie lief im Supermarkt ständig hinter mir her und erzählte mir von ihrer Familie. Ich dachte schon was interessiert mich das was ihre Familie gerne ist und was nicht. Dann waren wir bei der Wurst und beim Fleisch. Da fing sie an mein Mann mag dieses Fleisch überhaupt nicht und mein großer Sohn dem schmeckt diese Wurst am besten der kann gar nicht genug davon bekommen. Wie ist das denn mit deinem Mann welches Fleisch mag er denn nicht und welche Wurst mag euer Sohn denn am liebsten. Das ging durch den ganzen Laden so. Ihr Mann mag den Kuchen sehr gerne, ihre Kinder mögen das Brot nicht. Welchen Kuchen mag mein Mann, welches Brot mag unser Sohn überhaupt nicht. Ich dachte mir schon was interessier mich was die mögen und was die nicht mögen. Ich verabschiedete mich freundlich, nahm meinen Einkaufswagen mit den Sachen die ich eingekauft hatte und ging zur Kasse. An der Kasse war es sehr voll so das ich warten musste. Da vor mir einer stand den ich kannte unterhielt ich mich mit ihm. Ich bemerkte dadurch nicht dass die junge Frau mit ihren drei Kindern drei oder vier Personen hinter mir stand. Als ich dran war bezahlte ich meine Sachen und packte sie in meine Einkaufstasche. Dann nahm ich meine Einkaufstasche und wollte gehen. Plötzlich ruft die Frau an der Kasse: Hallo sie haben etwas vergessen. Ich sah in meiner Einkaufstasche nach ob ich wirklich was vergessen hatte. Nein doch nicht in ihrer Einkaufstasche, hier der Einkaufswagen gehört noch ihnen. Da stand ein großer Einkaufswagen voll bis über den Rand. Ich sagte ganz erstaunt: nein der gehört mir nicht. Da rief die junge Frau mit ihren drei kleinen Kindern von hinten: Doch der Einkaufswagen gehört ihnen. Das ist ein Geschenk von Jesus. Ein überfüllter Einkaufswagen mit den Sachen die wir gerne mochten. Jetzt wusste ich auch was das ganze reden sollte über mögen und nicht mögen. Im Einkaufswagen waren nur die Sachen die wir sehr gerne mochten. Da hatten wir wieder für paar Wochen was zu essen. Jesus ist Treu. Er hält sein Wort. Alles was in der Bibel steht stimmt. Mein Satz ist in allem was ich tue: JESUS ICH GLAUBE. Die junge Frau habe ich danach nie wieder gesehen.
Auch die ganze Zeit kamen Leute die wir nicht kannten und brachten uns Lebensmittel. Auch wie den einen Tag da war mein Mann in der Stadt weil er was erledigen musste. Er wollt nicht nach Hause laufen also stellte er sich an den Straßenrand und machte per Anhalter. Eine ganze Zeitlang nahm ihn keiner mit, doch plötzlich hielt doch ein Auto was ihn mitnahm. Vor unserem Haus sagte der junge Mann zum Abschied ( God bless you ) Gott segne dich. Da fragte mein Mann ihn: Oh bist du Christ. Der junge Mann sagte: Ja. Dann sagte mein Mann ob er ihn als Danke schön fürs mitnehmen auf eine Tasse Kaffee einladen darf. Er war einverstanden und kam mit hoch. Beim Kaffee trinken wollte er meinem Mann was aus der Bibel zeigen die bei uns auf dem Tisch lag. Aber er kam mit der Deutschen Bibel nicht zurecht. Er sagte ich fahre kurz nach Hause und hole meine Bibel. Als er wieder kam hatte er nicht nur seine Bibel dabei sondern eine große Kiste mit Lebensmittel. Das hatte ihm Jesus auf dem nach Hause Weg gezeigt. Das er kurz beim Supermarkt anhalten soll und das für uns kaufen. Jesus ist Treu. Er schickt immer gerade dann die Leute wenn wir nichts mehr hatten. Immer pünktlich wir haben keinen Tag gehungert.
Dann eines Tages ich war gerade in der Badewanne. Da klopfte es. Mein Mann machte die Tür auf und vor der Tür stand ein junger Mann mit einer Umhängetasche und einer schwarzen Mappe in der Hand. Mein Mann dachte es wäre einer von den Zeugen Jehova. Denn die sehen in Deutschland genau so aus. Der junge Mann war am reden und am reden und mein Mann verstand kein Wort. Dann kam ich aus der Badewanne und fragte ihn was er den wollte. Er sagte er ist nicht von den Zeugen Jehova er verkauft Müllbeutel. Als ich ihm sagte das wir keine Müllbeutel brauchen weil der Müllcontainer vor der Tür steht und wir den Müll immer gleich mit runter nehmen wenn einer von uns runtergeht. Ach das ist aber schade meinte er. Als er sich umdrehte und gehen wollte sagte er das er auch nichts von den Zeugen Jehovas hält denn er ist ein wieder= geborener und Geisterfüllter Christ. Da lud ihn mein Mann zu einer Tasse Kaffee ein. Als er eine ganze weile bei uns gesessen und Kaffee getrunken hatte sagte er plötzlich. Bei euch fühle ich mich so richtig wohl. Man merkt dass der Heilige Geist hier ist. Jetzt weiß ich auch warum ich unbedingt hier in dieser Straße meine Müllbeutel verkaufen sollte. Sonst hätte ich euch ja nie kennen gelernt. Dann erzählte er das er uns das er nur bestimmte Straßen hat wo er Müllbeutel verkauft. Denn in unserer Straße verdient er nicht viel weil fast vor allen Häusern ein großer Müllcontainer steht. Darum hat er auch sonst nie in unserer Straße Müllbeutel verkauft. Doch der Heilige Geist war ihn so am drängen das er dort in unserer Straße Müllbeutel verkaufen soll. Jetzt wusste er auch warum. Er wollte am liebsten gar nicht gehen aber er musste den Rest seiner Müllbeutel noch verkaufen. Er ging aus der Tür plötzlich drehte er sich noch mal um griff in seine Tasche und holte das ganze Geld was er den ganzen Tag verdient hatte raus und drückte es meinem Mann in die Hand. Das ist für euch, ein Geschenk von Jesus. Dann wollte er wieder gehen und drehte sich dann noch mal um und fragte: Darf ich heute Abend mit meinem Vater sein Bruders Sohn vorbeikommen. Als wir ja sagten war er ganz begeistert. Abends kam Stan und brachte Ron mit. Ron erzählte uns dass er Pastor ist und das er auch in Russland hinter dem Eisernen Vorhang predigt da wo der KGB ist. Dann erzählte er das seine Gemeinde am nächsten Sonntag einen Gemeindeausflug mach auf einen Bauernhof und ob wir nicht mit wollen.
Wir sagten ja und fuhren am nächsten Sonntag mit. Es war sehr schön. Alle freuten sich das wir kamen. Jeder der uns zur Begrüßung die Hand gab hatte einen Geldschein in der Hand. Das ist das was die Bibel sagt: Wenn du gibst dann soll die eine Hand nicht wissen was die andere gibt. Einer gab 1 Dollar, der nächste gab 5 Dollar. Wieder einer gab 10 Dollar und ein anderer gab 20 Dollar. Jeder gab das was Jesus ihm zeigte. Es gab sehr viel zu essen. Kaffee, Saft, Salate, Kuchen, Torten, Kekse, Salzstangen, Chips und vieles mehr. Die Kinder wurden den ganzen Tag vom Bauern mit dem Traktor spazieren gefahren. Die Kinder durften hinten im Anhänger im Heu sitzen. Unser Sohn fand das super. Auch die ganzen Tiere auf dem Bauernhof. Abends wurde ein großes Lagerfeuer gemacht und gegrillt. Es wurde viel gesungen. Wir hatten einen sehr schönen lobpreis. Abends bekamen wir noch alles mit was übrig geblieben war. Da hatten wir wieder so viel zu essen das es für ein paar Wochen reichte.
Zum Erntedankfest waren wir beim Pastor und seine Familie eingeladen. Dort gab es leckeren Truthahn. Auch davon bekamen wir noch die hälfte mit nach Hause. Da hatten wir auch schon wieder zwei Tage was zu essen.
Den einen Monat hatten wir kein Geld für Miete. Auch das wussten nur wir und Jesus. Am Sonntag waren wir dann wieder zum Gottesdienst. Am Sonntagmorgen und am Sonntagabend ging wie immer der Geldbecher durch die Reihen. Wir gaben auch das letzte was wir hatten. Dann fing der Pastor auf einmal im Heiligen Geist an zu beten. Nahm das Geld von Morgens und von Abends und gab es uns. Jesus hatte ihm gezeigt dass er uns das Geld geben sollte. Wir wussten schon wo für. Das Geld reichte ganz genau für die Miete. Auf den Cent genau.
In dieser Gemeinde ist mein Mann öffentlich vor der ganzen Gemeinde als Pastor eingesetzt worden.
Einer der Ältesten arbeitete in einem großen Kaufhaus Namens Wal-Markt. Dort hatte er ein Einkaufsbonus vor Weinnachten den er uns schenkte. Da konnten wir erst mal schön einkaufen. Wir konnten auf seinen Namen einkaufen. Anziehsachen und Lebensmittel. Als der Chef des Hauses merkte das wir Deutsche sind bekamen wir noch mehr. Zum Beispiel: Ein Karton mit sechs Gläser. Jemand hat den Karton aufgerissen und ein Glas ist runter gefallen und kaputt. Da man ja den Karton nicht mehr verkaufen kann bekamen wir ihn geschenkt. Alles neue Sachen aber nicht vollständig. Auch das gleiche mit Süßigkeiten Beutel eingerissen die hälfte der Bonbons ausgekippt, dann wurde der Beutel zugeklebt und unser Sohn bekam Sie geschenkt. Auch Malstifte zwei von zehn durchgebrochen oder ein Malheft Titelseite eingerissen alles das bekam unser Sohn. Wir und unser Sohn haben einmal pro Woche Kisten weise aus Wal-Markt rausgeschleppt.
Auch zu Weihnachten hatten wir wieder nichts zu essen. Wir setzten uns hin und fingen an zu beten. Wir sagten: Jesus du hast dein Volk vierzig Jahre durch die Wüste geführt und sie hatten jeden Tag zu essen. Morgens Manna abends Fleisch und auch wir wissen das du uns versorgst mit allem was wir brauchen denn wir sind deine Kinder. Wir haben uns immer auf die Bibel berufen. Kurz darauf klopfte es unser Pastor kam mit einem Riesen Truthahn und drei großen bunten Tellern mit Süßigkeiten und Keksen. Unser Pastor war gerade weg da klopft es schon wieder. Unser Nachbar steht vor der Tür mit einem riesengroßen Geschenkkorb mit allem drin. Obst, Wein, Wurst, Schinken, Marmelade, Nüsse, Süßigkeiten, Kekse, Kaffee, Tee und noch vieles mehr. Unser Nachbar war kaum weg klopft es schon wieder. Der Pastor von unserem Nachbar von der Methodisten Kirche von der anderen Straßenseite. Der brachte uns eine große Kiste mit Dosen und einen großen Sack Kartoffeln.
Nach neun Monaten Amerika war uns klar wir müssen zurück nach Deutschland. Wir hatten unsere Tickets zerrissen und waren illegal im Land.
Wir sind morgens um 5 Uhr aufgestanden haben gepackt und sind ausgezogen. Wir sind mit dem Bus bis zum Stadtrand gefahren. Als wir dort ausgestiegen sind hatte ich kurz danach einen Unfall. Ein kleiner LKW fährt zu dicht am Wegrand erwischt mich mit dem Spiegel am Arm. Der ganze Arm dick angeschwollen und blau und grün. Da ich nicht zum Arzt und ins Krankenhaus wollte brachte uns die Frau die den LKW gefahren hatte nach Lafayette ins Drop in. Das ist eine Stelle wo man Duschen kann und wo man sich selber was zu essen kochen kann. Da waren Schränke, Kühlschränke und Kühltruhen voll. Alles Spenden. Jeder kann essen was er will und wie viel er will. Nur das was man dreckig macht muss man auch wieder sauber machen. Abends gingen wir dann in ein anderes Haus zum Schlafen. Wir hatten unser eigenes Zimmer. Abends Abendbrot und morgens Frühstück.
Ein paar Tage später lernten wir den Schwiegervater von einer die dort arbeitet kennen. Er war Deutscher und gehörte zum Deutschen Club. Wir wurden vom Deutschen Club zum großen essen eingeladen und wir bekamen Geld für die weiterreise.
Am nächsten Tag sind wir mit dem Bus bis in den Bundesstaat Florida gefahren. Dort mussten wir umsteigen. Leider hatte unser Bus Verspätung und der andere Bus war schon weg. Es war schon so spät das die kleine Busstation zumachte. Wir setzten uns draußen auf sie Bank. Als der Fahrkarten Verkäufer raus kam und die Busstation zumachte sagte er uns geht doch mal rüber auf die andere Seite und fragt dort im Hotel Holiday Inn ob ihr euch in die Hotelhalle setzten dürft. Das ist doch besser als die ganze Nacht hier draußen zu sitzen. Also bin ich rüber und habe ganz nett gefragt. Ich hatte kaum ausgesprochen da brüllte mich der Chef gleich an. Wir sind hier ein Hotel und keine öffentlicher Ort für alle möglichen Leute. Da kann dann ja jeder kommen. Ich habe nichts gesagt und bin wieder gegangen. Ich habe das denn meinem Mann erzählt der draußen am beten war. Mein Mann sagte mir: Wir werden in diesem Hotel das schönste Zimmer bekommen zum schlafen und nicht nur in der Halle sitzen. Das hat der Heilige Geist meinem Mann gezeigt. Aber weil der Chef mich so angebrüllt hatte sah ich da keine große Hoffnung. Ich und unser Sohn hatten und das auf der Bank schon so richtig gemütlich gemacht. Unser Sohn war schon am schlafen und ich so halb. Mein Mann ging auf und ab und war am beten. Plötzlich machte machte mein Mann mich wach. Da steht ein Auto der will was. Ich bin aufgestanden und bin hingegangen und habe gefragt was er denn will. Er sagte er sei der Geschäftsführer von diesem Hotel da drüben und wir würden ein Zimmer zum schlafen bekommen. Es war ein sehr schönes Zimmer. Jesus erhört Gebet und er hält was er verspricht.
Morgens sind wir dann mit dem Bus nach Jacksonville gefahren und sind abends dort angekommen. Dort sind wir dann in ein Schelter gegangen wo man übernachten kann.
Am nächsten Tag haben wir wieder alle Wege gemacht aber alles ohne Erfolg. Wieder eine Nacht im Schelter. Dann sind wir zur Immigration Behörde gegangen wegen unserer Visa. Meinen Mann haben sie gleich festgenommen und in Handschellen abgeführt. Unser Sohn und ich durften im Schelter bleiben. Nach dem Abendbrot gab es einen sehr schönen Gottesdienst. Die erste Nacht wurden unser Sohn und ich getrennt. Am anderen morgen bin ich sofort wieder zur Immigration Behörde gegangen und bin dem Mann der meinen Mann verhaftet hat die ganze Zeit auf den Wecker gegangen. Ich will meinen Mann besuchen oder mit ihm telefonieren. Er versprach mir einen Besuch am nächsten Tag. Da war ich zufrieden. Abends war dann wieder ein sehr schöner Gottesdienst im Schelter. Nach dem Gottesdienst hat der Pastor vom Schelter dafür gesorgt das unser Sohn und ich gemeinsam ein schönes Zimmer im Schelter bekamen.
Morgens waren unser Sohn und ich noch in der Bücherhalle und auf dem Spielplatz. Danach waren wir noch schön in der Stadt essen. Um 15.00 Uhr hatten wir Besuchstermin bei meinem Mann. Aber es kam anders. Ich wurde nicht abgeholt, sondern mein Mann kam mit dem Gefängnisbus. Unsere Sachen wurden eingeladen und wir drei waren wieder zusammen. Dann fuhr der Bus los aber keiner wusste wohin. Wir bekamen keine Auskunft. Bis 18.00 Uhr waren wir zusammen. Dann kamen wir beide in ein Gefängnis und wurden dann wieder getrennt. Bis 19.15 Uhr waren wir dann in zwei verschiedenen Zellen gegenüber. Einer auf einer Seite der andere auf der anderen Seite. Sichtkontakt durch eine kleine Scheibe. Bis die Papiere, Bilder und Fingerabdrücke fertig waren. Dann wurden wir beide wieder getrennt für eine lange Woche. Unser Sohn kam in ein sehr schönes Kinderheim in Florida genau am Strand. Das war die längste Woche meines Lebens. Dann begann der Knastalltag für mich. Knastsachen ( Blaumann ) abholen, Duschen, eigene Sachen abgeben alles auch Uhr. Dann bekommst du eine große Kiste mit deinem Namen drauf. Da sind drin: Seife, Kamm, Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnbecher, Waschlappen, zwei Handtücher, Wäschesack, eine große Tasse zum trinken, Kopfkissenbezug, Bezug und Lacken. Dann bekommst du noch ein Kissen, eine Decke und eine Matratze. Dann kam ich in einen Gemeinschaftsraum mit vier Zellen. In jeder Zelle waren acht Frauen. Die Tage sind sehr Langweilig denn sie vergehen überhaupt nicht wenn man keine Uhr hat. Der einzige Tag der im Knast schön war der Sonntag. Da war (Church time) Gottesdienst im Knast. Das war sehr schön. Mein Mann und ich waren eine Woche getrennt dann kamen wir wieder zusammen. Das war der schönste Moment für mich. Im Vorraum warteten wir beide zusammen auf den Gefängnisbus. Dann wurden wir in ein Büro gefahren wo wir dann auf unseren Sohn warteten. Unser Sohn kam mit einer ganzen Menge Spielzeug und braun gebrannt bei uns an. Der Mann der unseren Sohn gebracht hatte übernahm uns mit seinem Gefängnisbus. Von dort aus fuhren wir zum Flughafen Orlando. Da unterwegs Stau war kamen wir am Flughafen an aber unser Flugzeug war schon weg. Dann fuhren wir wieder zurück in sein Büro. Dann musste er erst mal alles mit dem neuen Flugzeug regeln und mit seinem Chef telefonieren. Da am selben Tag kein Flugzeug mehr flog musste er erst mal mit dem nächsten Gefängnis telefonieren. Da in dem Gefängnis das Abendbrot schon zu ende war und in der Küche keiner mehr war und wir seit Mittags nichts mehr gegessen hatten sind wir mit dem Gefängnisbus nach McDonalds gefahren. Mein Mann und ich gemeinsam in Handschellen bei McDonald schön gegessen. Dann sind wir von da aus in das nächste Gefängnis gefahren. Beide auch wieder getrennt für eine Nacht in zwei verschiedenen Zellen. Unser Sohn ist bei dem Mann geblieben der ihn gebracht hatte. Der Mann war von der Borderpatrol ( Zoll ). Er hat unseren Sohn überall mit hingenommen auf dem Flughafen. Er hat mit seinem Schäferhund alle Flugzeuge kontrolliert. Dann hat unser Sohn noch paar Stunden bei ihm im Flughafenbüro auf dem Sofa geschlafen. Morgens wurden wir abgeholt und direkt zum Flughafen gefahren wo unser Sohn schon wartete. Die ganzen Flughafenangestellten vom Flughafen Orlando kannten unseren Sohn schon.
Dann wurden wir in unser Flugzeug gesetzt Richtung Deutschland. In Deutschland sind wir dann auf dem Flughafen Frankfurt gelandet. Dann sind wir per Nachlöseschein mit dem Zug nach Hamburg gefahren.
In Hamburg wurde uns das Sorgerecht für unseren Sohn entzogen da wir ihn ja in Amerika dem Deutschen Schulgesetz entzogen hatten. Unser Sohn kam ins Heim. Aber er ist immer vom Heim weggelaufen und ist nach Hause gekommen. Immer wenn die Polizei Ihn abgeholt hat er gesagt ich laufe so lange weg bis ich wieder zu Hause bin. Das hat er auch dem Vormundschaftsgericht geschrieben. Da haben wir das Sorgerecht ganz schnell zurück bekommen. Für unsere Tochter haben wir dann auch das Sorgerecht mit 17 ½ Jahre zurück bekommen. Aber unsere Tochter kommt mit dem glauben bis heute nicht zurecht. Sie kann ihrem Vater bis heute nicht verzeihen dass er Christ geworden ist. Das sieht man daran das alle Beziehungen die Sie hat mit Moslems sind. Damit versucht Sie Ihren Vater zu ärgern und ihm eins auszuwischen. Auch die Väter von Ihren Kindern sind alles Moslems. Von Ihren beiden Söhnen kommen die Väter aus Algerien. Von Ihren beiden Töchtern kommt der Vater aus Afrika Ghana. Aber uns kann Sie nicht ärgern. Denn wir wissen dass Jesus Sieger ist und der Teufel keine Macht hat.
Schlusswort:
Wenn ich heute zurück schau auf die Zeit unserer Reise mit Jesus kann ich wirklich sagen es war sehr schön. Wir haben wirklich das erlebt was in der Bibel steht. Denn wir haben jeden Tag gespürt das Jesus Treu ist. In der Bibel Matthäus 6 steht: Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit und alles wird euch hinzugefügt werden. Wir waren nie besorgt was wir essen und was wir trinken und anziehen werden. Denn die Vögel sähen nicht und ernten nicht aber Ihr Himmlischer Vater ernährt sie doch. Genau das haben wir gespürt dass wir im Willen Jesu waren denn wir hatten jeden Tag die Fülle. Ich fand diese Zeit schöner als jetzt die Zeit in Deutschland. Denn in Deutschland ist das Geld was man jeden Monat bekommt irgendwo selbstverständlich. Aber die Zeit auf der Reise mussten wir jeden Tag auf Jesus vertrauen und wir wussten das alles was wir bekamen von Jesus ist. Da ist man Jesus für jedes Teil was man bekommt wirklich dankbar. Es ist schön von einem Tag zum anderen zu leben und darauf zu warten was tut Jesus jetzt. Hier in Deutschland ist alles so selbstverständlich.
Aber ich kann wirklich aus der tiefe meines Herzens sagen: JESUS IST TREU. Ihm alleine gehört alle Ehre. Jesus erhört Gebet. Er ist der selbe gestern heute und in Ewigkeit. Die Bibel ist Gottes Wort und alles was darin geschrieben steht ist wahr von einem Buchdeckel zum anderen Buchdeckel. Wir haben es erlebt. Halte du fest an deiner Verheißung und an deiner Vision und spreche es ins da sein und es wird geschehen. Alles ist möglich dem der da glaubt. Jesus ich glaube.
Von einer Gangsterbraut zur Predigerfrau
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